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Rotlicht – Wirkung und Anwendungsbereiche

Rotlichtlampe bei Schnupfen

Die meisten Menschen, die einen Schnupfen bekommen, greifen auf Nasensprays zurück, um die Schleimhäute abschwellen zu lassen und die Nase schnell wieder frei zu bekommen. Doch hierbei kann es auch zu ungewünschten Nebenwirkungen kommen. Um die Heilung des Schnupfens zu unterstützen und zu beschleunigen, eignen sich auch natürliche Mittel wie das Rotlicht.

Rotlichtlampen sind altbewährt, denn ihr Nutzen wurde schon von früheren Generationen sehr geschätzt. Sie werden aber auch heute wieder gerne verwendet, nachdem sie zunächst etwas in Vergessenheit gerieten. Mit Hilfe von Infrarotstrahlen kann Rotlicht Heilungsprozesse im Körper in Gang setzen.

Gerade bei einem Schnupfen frösteln viele Menschen, dadurch fühlt sich die Wärme, welche das Rotlicht ausstrahlt, besonders angenehm an und kann die Selbstheilungskräfte aktivieren. Während der Bereich rund um die Nase und die Nebenhöhlen bestrahlt wird, dringt die Wärme tief in die Haut ein und fördert dort sanft die Durchblutung. Dadurch wird auch die Schleimproduktion beeinflusst, festsitzender Schleim wird verflüssigt und kann besser ablaufen.

Schon bei den ersten Anzeichen eines Schnupfens, wie unangenehmem Druck im Kopf, kann die Rotlichtlampe eingesetzt werden, um diesen zu reduzieren. Auch dem vollständigen Ausbruch des Schnupfens kann mit einer frühzeitigen Bestrahlung durch eine Rotlichtlampe entgegengewirkt werden.

Rotlicht bringt grundsätzlich eine Wärmezufuhr, die die Schleimhäute beruhigt und besänftigt. Wenn Sie beim Auftreten eines Schnupfens aber allzu sehr darauf ausgerichtet sind, nur die Symptome dieser Krankheit zu sehen und zu kurieren, sollten Sie Ihr Verhalten noch einmal überdenken.

Bei einem Schnupfen bringt diese Art von Licht mit ihren Frequenzen für den Bereich der Nasennebenhöhlen und der inneren Nase etc. eine Erleichterung. Auch wenn die gröbsten Symptome eines Schnupfens abgeklungen sind, Sie also nicht mehr das lästige Tropfen, das verstopfte Gefühl bzw. die Kopfschmerzen verspüren, ist der Zustand, in dem sich Ihre Atemwege insgesamt befinden, noch etwas geschwächt oder sogar gereizt. Sie sollten sich daher noch ein paar Tage nach Abklingen der ärgsten Symptome vor Ihre Lampe setzen. Betrachten Sie das als Nachsorge und Prophylaxe in Einem – Sie tun sich damit etwas Gutes!

Rotlicht ist aufgrund der Infrarotstrahlen wärmend und hat auf den Körper denselben Effekt wie Sonnenstrahlen. Es dringt nur wenige Millimeter unter die bestrahlte Hautschicht. Dank dieser Wärme entspannt sich das bestrahlte Areal, was sich bei Schnupfen besonders gut beobachten lässt. Durch die Infrarotstrahlen schwellen die Nasenschleimhäute ab und das Sekret kann abfließen und die aufgrund der Bestrahlung erweiterten Gefäße lassen das Blut schneller fließen.

Auf diese Weise werden die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert. Der Körper schickt somit die Bakterien schneller aus dem Körper und stärkt gleichzeitig das Immunsystem. Die Bestrahlung mit Rotlicht bei Schnupfen wirkt sich ebenfalls entzündungshemmend aus. Ein wundervoller Nebeneffekt ist, dass sogar Kopfschmerzen und Halsschmerzen gelindert werden, wenn ausschließlich der Bereich der Nase mit Infrarotstrahlen bestrahlt wird.

Die wärmenden Strahlen der Rotlichtlampe sind den Infrarotstrahlen der Sonne gleichzusetzen. Treffen sie auf die Haut, lösen sie ein wohliges Gefühl aus, was sogar die Laune bei Schnupfen anhebt. Das Rotlicht geht sprichwörtlich unter die Haut, aber nur wenige Millimeter. Dadurch erweitern sich die Gefäße und die Durchblutung wird verstärkt. Die verstärkte Durchblutung treibt den Transport der Botenstoffe zügiger voran und setzt folglich das geschwächte Immunsystem in Gang.

Neben dem Immunsystem wird auch der Kreislauf angekurbelt, was den schnelleren Abtransport von Schlacken, Säuren und Keimen aus dem Körper zur Folge hat. Der Schnupfen klingt schneller ab, da sich das Sekret durch die Wärme verflüssigt und die Nase damit befreit. Rotlicht hemmt zudem Entzündungen und lindert aufgrund der erweiterten Gefäße die Kopfschmerzen, die meist mit einer Erkältung einhergehen.

Während der Schwangerschaft leiden Sie ganz besonders unter Erkältungen. Denn die meisten Medikamente sind jetzt Tabu, sie könnten dem Kind schaden. Der Stress, den eine ordentliche Erkältung mit sich bringt, schadet allerdings auch. Denn das Kind bekommt mit, wenn Sie sich nicht wohlfühlen. Die Erkältung einfach auszusitzen ist dementsprechend keine Option.

Es gibt ein paar sanfte Behandlungsmethoden, die auch in der Schwangerschaft angewandt werden dürfen. Rotlicht beispielsweise gehört dazu. Die Therapie mit dem extrem warmen Licht hilft gegen Schnupfen. Denn die Wärme löst den festsitzenden Schleim sanft, so dass er abfließen kann. Löst sich der Schnupfen, können die Erreger zusammen mit dem unangenehmen Schleim abtransportiert werden. Die Atemwege werden wieder frei. Der ganze Körper erhält mehr Sauerstoff, so dass das Immunsystem die Erkältung bald besiegt hat. Rotlicht erzeugt Wärme, die natürlich auch wohltut und eine Streicheleinheit für Körper und Seele darstellt. Das wirkt sich ebenfalls positiv auf Ihr Immunsystem aus.

Rotlicht kann eine gute Therapie-Möglichkeit bei Baby-Schnupfen sein. Da die entstehende Wärme eine bereits vorhandene Entzündung noch anheizen kann, sollte unbedingt vorher Rücksprache mit einem Arzt gehalten werden. Wenn er der Behandlung zustimmt, können Sie sich eine Rotlichtlampe kaufen.

Bestrahlen Sie Ihr Baby dreimal täglich für etwa 10 bis 15 Minuten und achten Sie darauf, dass ein Mindestabstand von 30 cm eingehalten wird. Außerdem müssen Augen des Babys geschlossen sein. Sollten die Schmerzen während der Behandlung schlimmer werden, muss sie sofort unterbrochen werden. Bei vielen Kindern kann das warme Rotlicht aber warme Wunder wirken. Es löst den Schleim und führt oftmals zu einer Schmerzlinderung.

Bei der gewöhnlichen Erkältung mit leichtem Schnupfen hilft eine Rotlichtbestrahlung oft weiter. Sie fördert die Durchblutung und lindert Ohrenschmerzen. Bei Husten und Nasennebenhöhlenentzündungen unterstützt sie die Schleimablösung. Dreimal täglich 10 bis 15 Minuten bei einem Abstand von 30 cm bis 50 cm tragen bereits zum Heilungsprozess bei.

Ein Kleinkind reagiert allerdings sehr viel intensiver auf Wärme als Erwachsene. Was Erwachsene als wohlig warm empfinden, ist für Kinder möglicherweise unerträglich heiß. Obwohl viele Eltern durchweg positive Erfahrungen mit Rotlicht gemacht haben, sollten sie bei Kindern mit Schnupfen behutsam vorgehen und die Bestrahlung sofort unterbrechen, wenn sich das Kind unwohl fühlt. Eltern sollten außerdem wissen, dass Wärme gegebenenfalls eine Entzündung verschlimmern kann. Klären Sie am Besten vorher mit dem Kinderarzt ab, ob Rotlicht für Ihr Kleinkind infrage kommt.

Worauf Eltern achten sollten

Kaufen Sie eine hochwertige Infrarotlampe. Halten Sie den empfohlenen Sicherheitsabstand ein und lassen Sie Ihr Kind nie unbeaufsichtigt unter der Lampe. Schützen Sie die Augen Ihres Kindes! Während der Bestrahlung sollte Ihr Kind niemals direkt in die Lampe blicken. Sorgen Sie bei einer Bestrahlung der Gesichtsregion dafür, dass die Augen durchgehend geschlossen bleiben.

Wenn Sie an allergischem Schnupfen leiden, kann eine Rotlichttherapie Abhilfe schaffen. Dabei richten Sie eine Rotlichtlampe aus etwa 30 cm Entfernung auf die Nasenregion. Eine 40-minütige Bestrahlung am Morgen lindert Beschwerden wie Nasenjucken, Augenjucken und das Verstopfen der Nase.

Bei regelmäßiger Anwendung kann sogar eine Verbesserung des Geruchsvermögens festgestellt werden. Durch die Bestrahlung wird die Nasenschleimhaut weniger anfällig gegenüber Fremdstoffen, zu denen auch Pollen gehören. Zudem hat Rotlicht eine desensibilisierende Wirkung.

Nebenwirkungen wie Müdigkeit sind nicht bekannt, sodass die Rotlichttherapie eine sinnvolle Alternative zu Medikamenten darstellt. Doch auch wenn Rotlicht die Symptome von allergischem Schnupfen lindern kann, bekämpft es nicht die Ursachen und ist als Mittel zur Heilung ungeeignet.

Rotlichtlampe bei Nasennebenhöhlenentzündung

Eine akute Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) tritt häufig zusammen mit einer Erkältung auf. Sie wird meistens durch eine Viren bedingte (oder durch Bakterien verursachte) Infektion der Nase hervorgerufen, die sich auf der Schleimhaut der Nebenhöhlen ausbreitet. Typische Symptome einer Sinusitis sind eine verstopfte Nase, die das Atmen erschwert, ein Stauungsgefühl im Gesicht und Druckschmerzen im Bereich der Wangen und der Stirn, die sich bei Erschütterungen oder Neigungsbewegungen verstärken. Darüber hinaus leiden Betroffene häufig unter Kopf- und Gliederschmerzen und Schnupfen mit Sekret (gelb-grünlich). Oft ist die Geruchs- und Geschmackswahrnehmung eingeschränkt. Dauern die Symptome länger als 2 bis 3 Monate an, handelt es sich um eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung.

In den meisten Fällen klingt eine akute Entzündung der Nasennebenhöhlen nach etwa 2 Wochen von selbst ab. Eine Linderung der Beschwerden und eine Beschleunigung der Genesung lässt sich durch Medikamente und ergänzende Maßnahmen wie zum Beispiel der Anwendung von Infrarotstrahlung (Rotlicht) erzielen.

Zwar gibt es bislang keine eindeutigen wissenschaftlichen Belege für die Wirksamkeit von Rotlicht als Therapie bei einer Entzündung der Nasennebenhöhlen. Das bedeutet jedoch nicht, dass eine Infrarotbehandlung von Sinusitis nicht sinnvoll sein kann. Tatsächlich profitieren viele Patienten auf unterschiedliche Weise von dieser Maßnahme, wenn sie richtig angewendet wird.

Viele Menschen empfinden die Therapie mit Infrarot-Wärme bei einer Erkältung mit entzündeten Nebenhöhlen als sehr wohltuend und entspannend. Eine Steigerung des Wohlbefindens und eigenes Engagement durch zusätzliche Maßnahmen können die Symptome lindern und den Heilungsprozess in der Nase positiv beeinflussen.

Vor allem in der Anfangsphase der Sinusitis wird die Infrarot-Wärmebehandlung von vielen Patienten als sehr angenehm empfunden und gut vertragen. Einige berichten, dass sich ihre Beschwerden subjektiv bessern. Dieses positive Gefühl kann sich im Verlauf der Erkrankung jedoch ändern.

Spätestens, wenn die Wärmebehandlung nicht mehr hilft und unangenehme Gefühle auslöst, ist sie zu beenden und ein Arzt zu konsultieren. Da dieses Empfinden bei jeder Person anders ist und zu unterschiedlichen Zeitpunkten auftreten kann, ist eine allgemein gültige Aussage über die empfohlene Dauer der Anwendung im Krankheitsverlauf nicht sinnvoll. Eine einzelne Sitzung sollte maximal 10 bis 15 Minuten dauern.

Grundsätzlich gibt es keine Anwendungsbeschränkung für Rotlichtlampen bei entzündeten Nasennebenhöhlen. Die Infrarotstrahlung kann jedoch große Hitze erzeugen, die im ungünstigsten Fall Schädigungen an der Haut hervorrufen kann. Deshalb ist bei der Anwendung bei einer akuten Entzündung der Nasennebenhöhlen eine gewisse Vorsicht geboten und im Zweifel der behandelnde Arzt (HNO) um Rat zu fragen.

Die in der Bedienungsanleitung des Geräts beschriebene Anwendungsempfehlung sollte auf jeden Fall eingehalten werden. Besonders wichtig ist ein ausreichender Abstand (mindestens 30 Zentimeter) zur Rotlichtlampe, bei deren Einsatz die Augen geschlossen gehalten werden sollten.

Die mangelnde Studienlage zur Wirksamkeit von Infrarotstrahlung auf die Symptome von Sinusitis muss nichts über die Effektivität dieser Maßnahme aussagen. Sie kann auch einfach in mangelndem Interesse begründet sein, Studien über Infrarot und entzündete Nebenhöhlen der Nase zu finanzieren. Unabhängig davon sind die positiven Effekte von Wärme seit Langem bekannt und können sich auch beim Behandeln entzündeter Nebenhöhlen zeigen.

Die Infrarot-Wärmebehandlung soll nicht nur eine wohltuende, sondern auch eine entzündungshemmende Wirkung haben. Grund: Die in die Haut eindringende Wärme soll die Durchblutung verbessern und kann somit einen positiven Effekt auf die Immunantwort in dem betroffenen Gewebe haben.

Rotlicht bei Erkältung

Schon Oma sagte: Bei Erkältung hilft Rotlicht. Doch handelt es sich hierbei um einen Mythos oder was ist dran, an der Behauptung, dass der Einsatz des Rotlichtes tropfende, verstopfte oder schmerzende Nasen heilen und gegen Halsentzündungen helfen kann?

Bei Rotlicht handelt es sich nicht einfach nur um eine rote Glühbirne, sondern um Infrarotlicht mit Tiefenwirkung. Ein weiterer Aspekt ist die allgemeine Wärmeentwicklung, die sich bei Erkältungskrankheiten immer positiv auswirkt und das Allgemeinbefinden steigert. Vor allem bei einer bakteriellen Infektion mit Erkältungssymptomen ist die Bestrahlung mit der Rotlichtlampe hilfreich. Das Ergebnis resultiert in der wohltuenden Wirkung, sowie der Unterstützung in der Bakterienbekämpfung.

Allerdings sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass Sie wirklich unter einer Erkältung und nicht zum Beispiel unter einer Mittelohrentzündung oder unter Heuschnupfen leiden. Bei klassischen und bakteriell verursachten Erkältungskrankheiten ist die Rotlichtbehandlung hilfreich. Bei Entzündungen des Mittelohres, bei Angina oder bei Allergien wirkt die Bestrahlung kontraproduktiv und kann die Symptome verschlimmern.

Wichtig: Wenn Sie bestrahlen, sollten Sie die Dauer von 15 Minuten nicht überschreiten und sich keinesfalls näher als mit einem Abstand von 50 Zentimeter an die Rotlichtlampe setzen. Rotlicht wird sehr heiß. Das wirkt sich positiv auf die Erkältung, leider aber negativ auf die Haut aus.

Wenn Sie unter einer heftigen Grippe leiden, lassen gut gemeinte Ratschläge zur Bekämpfung der Symptome meistens nicht lange auf sich warten. Zu den häufig geäußerten Tipps gehört, die Erkältung mit Hilfe von Rotlicht zu lindern.

Ob Rotlicht wirklich hilft, ist in medizinischer Hinsicht nicht gesichert. Dennoch halten es Experten für möglich, dass durch die von einer Rotlichtlampe ausgehende Tiefenwärme die Schwere eine Erkältung zumindest gelindert werden kann. Das besondere an einer Rotlichtlampe ist, dass sie im sogenannten Infrarotbereich strahlt, welcher für das menschliche Auge nur teilweise sichtbar ist. In diesem Zusammenhang wird oft von Tiefenwärme gesprochen. Tatsächlich dringt das von der Lampe ausgehende Rotlicht jedoch nur wenige Millimeter in die Haut vor.

Ob das Licht einen fördernden Effekt auf die Durchblutung des Körpers hat, konnte jedoch nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden. Nachdem eine Rotlichtbehandlung vor 10-15 Jahren von vielen Ärzten häufig bei Erkältungen empfohlen wurde, mehren sich mittlerweile die Stimmen, die davon ausgehen, dass es sich in erster Linie um einen Placeboeffekt handelt. Da die von der Rotlichtlampe ausgehende Wärme Gemütlichkeit und Behaglichkeit verströmt, kann die Therapieform einen positiven Effekt auf die Psyche des Patienten haben und auf diese Weise zum schnelleren Überwinden der Erkältung beitragen.

Rotlicht ist ein angenehmes Hilfsmittel bei einer Erkältung. Das Prinzip basiert auf infraroter Wärmestrahlung, die die Haut und das darunter befindliche Gewebe erreicht. Dank der sogenannten Tiefenwärme verspürt der Betreffende bereits während der Behandlung eine angenehmes Wirkung: Entspannung der Atemwege insbesondere bei einer verstopften Nase. Auch bei Kopfschmerzen kann wohltuende Linderung eintreten. Dennoch sollte jeder Einzelne die Wirkung von Rotlicht vorerst ausprobieren, da manche Menschen die Wärme nicht mögen oder nicht die erwünschte Wirkung eintritt.

Im Zusammenhang mit einer Erkältung wird Rotlicht auch gern bei Nasennebenhöhlen- oder Kieferentzündungen eingesetzt. Aufgrund der Tiefenwärme können Bakterien bekämpft und Beschwerden gemildert werden. Erleichterung finden Menschen dann, wenn vor allem unangenehme Spannungen im Gesicht reduziert werden können. Festsitzendes Sekret in den Schleimhäuten wird gelöst, die Schleimhäute schwellen ab, worauf die Atmung erleichtert wird.

Die für das Auge nicht sichtbaren Infrarotstrahlen wirken heilsam auf das Gewebe und beschleunigen die Durchblutung an Ort und Stelle. Dank der verbesserten Durchblutung werden natürliche Heilprozesse in Gang gesetzt. Die Behandlungsdauer sollte nicht mehr als 15 Minuten betragen, bei Kindern sind es maximal 10 Minuten. Auch der Abstand zwischen Gesicht und Rotlichtlampe muss eingehalten werden. Hierbei werden in der Regel 50 Zentimeter oder mehr empfohlen.

Die Behandlung mit Rotlicht ist vor allem dann ein wirksames Mittel gegen Erkältungen, wenn eine Bakterieninfektion vorliegt, beispielsweise bei Nebenhöhlenentzündungen. Das warme Licht der Lampe und die dadurch verursachte Steigerung der Durchblutung mildern die Beschwerden und lösen festsitzende Sekrete.

Um Ihre Genesung optimal zu beschleunigen, sollten Sie das Rotlicht richtig anwenden und zweimal täglich nutzen. Pro Sitzung liegt die Bestrahlungsdauer zwischen 10 und 20 Minuten. Dabei ist zu beachten, die Augen geschlossen zu halten und niemals direkt ins Licht zu blicken. Es kann auch eine spezielle Schutzbrille getragen werden. Die Entfernung der Rotlichtlampe zum Gesicht sollte in etwa 50 cm betragen, da die starke Hitze sonst zu Verbrennungen führen kann. Sollten sich Ihre Symptome der Erkältung trotz Infrarotlicht verschlimmern, suchen Sie unbedingt einen Arzt auf.

Rotlicht wird als lokale Wärmetherapie angewendet. Sie können sie bei der Erkältung zur Linderung von Beschwerden einsetzen. Eine Rotlichttherapie kommt gleichermaßen bei Erwachsenen und Kindern zum Einsatz. Dennoch sollten Sie die Zeit der Anwendung bei Kindern reduzieren. Während Erwachsene die Wärme für bis zu 15 Minuten genießen können, sollte sie bei Kindern schon nach 10 Minuten ausgeschaltet werden. Ein Timer ist nützlich, um die Wärmebehandlung automatisch zu beenden. Sie oder Ihr Kind können entspannt einschlafen und von der entspannenden Wirkung einer Infrarotlampe profitieren.

Eine Erkältung ist oft von verstopfter Nase und schlechter Atmung begleitet. Insofern ist es hilfreich, die Wärmebehandlung vor dem Schlafengehen anzuwenden. Wenn Sie selbst das Rotlicht verwenden, ist der angesprochene Timer schon fast ein muss, damit Sie nicht einschlafen und zu lange vor der Rotlichtlampe liegen. Bei Kindern ist es empfehlenswert, die Anwendungszeit auf ca. 5 bis 10 Minuten maximal zu verkürzen. Den Kleinen fällt es oft schwer, die Augen geschlossen zu halten. Da können 10 Minuten anstrengend werden. In einem solchen Fall ist es besser, mehrere kurze Anwendungen auf den Tag zu verteilen.

Frauen sind während der Schwangerschaft nicht frei von einer Erkältung oder anderen Beschwerden. Eine verschnupfte Nase kann sehr störend auf die allgemeine Befindlichkeit wirken. Auch Rückenschmerzen machen sich in dieser Zeit häufig bemerkbar. Rotlicht kann hier als natürliches Heilmittel Anwendung finden. Die sich entwickelnde Wärme schadet nicht dem Ungeborenen, im Gegenteil, aufgrund der entspannenden Wirkung des Infrarotlichts erlebt auch der Fötus die körperliche und geistige Entspannung der Mutter als durchaus angenehm. Es hat sich gezeigt, dass bei normaler Anwendung Infrarot weder für den Fötus noch für die Mutter gefährlich sind.

Wenn Kopf- und Gliederschmerzen eine Erkältung während der Schwangerschaft begleiten, entscheiden sich Frauen für natürliche Mittel. Um Linderung zu erfahren, ist eine kurze Rotlicht-Therapie empfehlenswert. Viele Rotlichtlampen sind mit einem Timer ausgestattet, der nach spätestens 15 Minuten die Lampe automatisch ausschaltet. Dies gilt gleichzeitig als maximale Behandlungsdauer, die mehrmals täglich wiederholt werden kann. Gesicht, Kopf und Rücken können Sie abwechselnd mit Rotlicht bestrahlen, denn gerade der Rücken schmerzt häufig. Die Tiefenwärme entspannt die Muskulatur und erzeugt Entspannung und angenehmen Schlaf. In der fortgeschrittenen Phase der Schwangerschaft sollten Sie die Rotlichtbestrahlung mit dem Arzt besprechen.

Bei einer Erkältung wird oft die Therapie mit Rotlicht erwähnt. Dieses sollte jedoch bei einem Baby nicht angewandt werden. Erwachsene und größere Kinder sind in der Lage, die Augen gezielt zu schließen, um die Augen vor der Infrarotstrahlung zu schützen.

Babys hingegen finden Lichtquellen hochinteressant und starren in diese hinein. Das kann bei einer Rotlichtlampe zu schweren und sogar dauerhaften Sehstörungen führen. Des Weiteren ist von der Verwendung von Rotlicht bei einer Baby-Erkältung abzusehen, da die Babyhaut extrem empfindlich ist.

Auf diese Weise ist die Gefahr von Verbrennungen in wenigen Minuten gegeben. Es gibt spezielle Rotlichtlampen für Babys und Kleinkinder. Deren Einsatz sollte jedoch unbedingt vorher mit dem behandelnden Kinderarzt abgeklärt werden.

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