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Infrarotlampe bei Erkältung

So ärgerlich eine Erkältung auch ist: Vor allem in den kalten Jahreszeiten sind die Infektionen kaum zu vermeiden, bei Kleinkindern gelten zehn Erkältungen jährlich als vollkommen normal. Um das Auskurieren zu beschleunigen, helfen Medikamente kaum – Bettruhe sorgt eher für schnelle Genesung. Durch eine Infrarotlampe wird eine Gesundung eingeleitet, die Beschwerden nehmen ab. Worauf sollte bei einer Erkältung geachtet werden?

Viele Arzneien wenig hilfreich

Schnupfen ist ärgerlich: Abgesehen davon, dass Geruchs- und Geschmackssinn leiden, zieht der Schnupfen häufig auch Halsschmerzen mit sich. Bei verstopfter Nase muss durch den Mund geatmet werden und der Hals trocknet so vor allem nachts aus. Naheliegend ist hier der Einsatz von Nasenspray zum Abschwellen der Schleimhäute. Doch eben diese Schleimhäute quittieren die Verwendung der Arznei mit einem “Rebound”:

Sobald die Wirkung nachlässt, ist die Schwellung stärker denn je – früher oder später muss das Produkt also abgesetzt werden.

Schmerzlindernd und entzündungshemmend bei Erkältung

Eine Alternative ohne Nebenwirkungen ist die Infrarotlampe: Bei Erkältungen und Entzündungen der Nasennebenhöhlen kann sie die Beschwerden effektiv reduzieren.

Möglich wird dies, weil das rote Licht tief in die Haut eindringt und dabei die Durchblutung fördert. Das Weiten der Blutgefäße hat zur Folge, dass die schädlichen Stoffe schneller aus dem Körper abtransportiert werden und die Gesundung sich somit beschleunigt.

Außerdem wirkt das rote Licht auch entspannend – und entfaltet gar einen präventiven Charakter gegenüber anderen HNO-Bereichen: So kann durch die Stärkung von Hals und Ohr eine schmerzhafte Entzündung noch vor ihrer eigentlichen Entstehung verhindert werden.

Mit einer Infrarotlampe lassen sich übrigens auch verspannte Muskeln lösen. Die Schmerzen werden gelindert, vor allem wird der Schleim gelöst. Im Gegensatz zum Nasenspray oder anderen Erkältungsarzneien müssen aber weder Nebenwirkungen und Entwöhnungseffekte in Kauf genommen werden.

Unverständlich ist dabei, warum die Infrarotlampe in den letzten Jahren ein wenig in Vergessenheit geraten ist: Früher war der Einsatz aufgrund der erwiesenen Wirksamkeit sehr beliebt, in den meisten deutschen Haushalten dürfte sich ein solches Gerät auch durchaus noch befinden. Leider wird sie nur noch selten aus dem Schrank hervorgekramt, um die akuten Symptome einer Erkältung zu lindern und die Viren zu bekämpfen.

Herstellerangaben bei der Anwendung beachten

Wichtig ist dabei allerdings die richtige Anwendung der Infrarotlampe. Während einer akuten Erkältung kann die Bestrahlung durchaus täglich bis zu drei mal erfolgen. Dabei sollte der Abstand zum Gesicht etwa 30 bis 40 Zentimeter betragen; die Dauer einer Anwendung maximal 15 bis 20 Minuten. Wenn möglich sollten Sie darauf achten, das Gesicht gerade zu treffen.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die Angaben des Herstellers Beachtung finden sollten. Pauschale Aussagen könne schon deshalb nicht getroffen werden, weil sich die Leistung der Infrarotlichtlampen unterscheidet. Bei Geräten für den Hausgebrauch sind 100 bis 150 Watt üblich.

Wer noch keine Lampe besitzt, muss für die Anschaffung keine Unsummen investieren – bereits ab etwa 10 Euro ist ein solches Gerät erhältlich. Beim Kauf sollten Sie allerdings darauf achten, dass von dem Gerät ausschließlich Infrarot-A-Strahlung ausgesendet wird. Im Gegensatz zu Infrarot-B-Strahlung wird die Haut nicht geschädigt; die heilende Wirkung bleibt natürlich trotzdem bestehen.

Außerdem sollte sich eine obligatorische Schutzbrille für die Augen im Lieferumfang befinden. Andernfalls solche eine solche Brille zusätzlich gekauft werden, damit die Augen geschont werden. Weil die Strahlung die Haut durchdringt, ist es nicht ausreichend, einfach die Augen zu schließen.

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Ebenso sollten Sie beachten, dass ein Einsatz nicht ratsam ist, wenn Schmerzmittel eingenommen werden. Durch die Einnahme der Schmerzmittel ist die Haut empfindlicher, weshalb es in der Folge zu Verbrennungen kommen kann.

Schnell wieder gesund – ganz ohne Medikamente

So zeigt sich am Ende: Die klassische Infrarotlampe hat nach wie vor ihre Daseinsberechtigung. Bei Erkältung kann sie dabei helfen, den Schleim zu lösen, die Bakterien schneller aus dem Körper zu befördern und damit die Gesundung zu beschleunigen.

Weiterhin werden Muskeln entspannt und Schmerzen gelindert. Bei akuten Beschwerden ist eine tägliche Nutzung ratsam, wobei die Dauer einer Bestrahlung 20 Minuten nicht übersteigen sollte. Wird eine Schutzbrille getragen und der Abstand von etwa 40 Zentimetern zur Lampe eingehalten, sind negative Auswirkungen nicht zu erwarten. Zum Schutz der Haut sollte eine Bestrahlung allerdings nicht erfolgen, wenn Schmerzmittel genommen werden. Außerdem sollte die Lampe keine Infrarot-B-Strahlung aussenden.


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